Die quartären Talfüllungen der Elbe prägen den Baugrund in Dresden. Unter einer oft geringmächtigen Auelehmdecke folgen bis zu 10 Meter mächtige sandig-kiesige Schichten mit eingelagerten Schlufflinsen – ein heterogener Untergrund, der klassische Bohrverfahren an ihre Grenzen bringt. Genau hier setzt die Drucksondierung nach DIN EN ISO 22476-1 an. Ein elektrischer Messkonus registriert kontinuierlich den Spitzendruck und die lokale Mantelreibung. Daraus lässt sich die Schichtung im Dresdner Untergrund präzise auflösen – ohne gestörte Probenahme. Gerade wenn der Porenwasserdruck in den grundwasserführenden Kiesen der Niederterrasse relevant wird, liefert der CPT in Dresden verlässliche Kennwerte für die weitere Gründungsplanung.
Elektronische CPT liefern im Dresdner Elbtal eine tiefenaufgelöste Bodenklassifikation, die konventionelle Bohrprofile entscheidend ergänzt.
