Gemeinsam lösen wir die Herausforderungen von morgen.
MEHR ERFAHREN →Der Bereich Labor in der Geotechnik umfasst sämtliche bodenmechanischen und bodenphysikalischen Untersuchungen, die zur Beurteilung von Baugrundverhältnissen in Dresden und Umgebung erforderlich sind. Von der einfachen Bestimmung des Wassergehalts bis hin zu komplexen Scherversuchen – das geotechnische Labor liefert die Kennwerte, auf denen jede sichere und wirtschaftliche Gründung basiert. In einer Stadt mit so heterogenen Untergrundverhältnissen wie Dresden ist die laborseitige Analyse unverzichtbar, um Setzungen, Tragfähigkeiten und das Langzeitverhalten von Bauwerken zuverlässig zu prognostizieren.
Die geologische Situation Dresdens ist geprägt von den Lockergesteinen des Elbtalkessels, die überwiegend aus quartären Kiesen, Sanden und Auelehmen bestehen, sowie den kreidezeitlichen Sandsteinen und Plänern des Elbsandsteingebirges im Süden. Hinzu kommen lokal Lösslehme und Verwitterungsböden. Diese Vielfalt erfordert eine differenzierte Laboranalytik, da beispielsweise die Tragfähigkeit der Elbkiese grundlegend anders zu bewerten ist als die der bindigen Auelehme. Eine exakte Klassifikation der Bodenschichten ist daher der erste Schritt jeder Baugrunderkundung.

Für die Planung und Ausführung von Bauvorhaben in Deutschland sind die Normen des DIN-Normenausschusses Bauwesen (NABau) maßgebend. Zentral sind hier die DIN EN ISO 17892-Reihe für die Laborversuche sowie die DIN 4020 für die geotechnischen Untersuchungen. Ergänzend regelt die DIN 18196 die Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke. Die Einhaltung dieser Normen ist nicht nur für die Standsicherheit essenziell, sondern auch Voraussetzung für die Genehmigungsfähigkeit von Projekten durch die Dresdner Bauaufsichtsbehörden.
Typische Projekte, die umfangreiche Laboruntersuchungen erfordern, sind der Neubau von Mehrfamilienhäusern in den Elbwiesen, die Sanierung von Altbausubstanz in der Neustadt oder die Errichtung von Ingenieurbauwerken wie Brücken und Stützwänden entlang der Elbe. Auch für den Straßen- und Kanalbau sind Analysen wie die Korngrößenanalyse (Siebung + Hydrometer) zur Bestimmung der Frostempfindlichkeit oder die Atterberg-Grenzen zur Beurteilung der Konsistenz bindiger Böden unerlässlich. Die laborseitige Bestimmung von Konsistenz- und Plastizitätsgrenzen ist dabei ein Schlüssel zur Bewertung der Verformbarkeit des häufig anstehenden Auelehms. Nur durch eine gewissenhafte Probenahme und anschließende Laboranalyse lassen sich die spezifischen Baugrundrisiken Dresdens beherrschen und unwägbarkeiten in der Bauphase minimieren.
Dresdens Untergrund ist durch den Elbtalkessel stark heterogen – von tragfähigen Kiesen bis zu setzungsempfindlichen Auelehmen. Laboruntersuchungen liefern die normativ geforderten Kennwerte für Standsicherheitsnachweise und helfen, Bauschäden durch unerwartete Bodenverhältnisse zu vermeiden. Nur so können Gründungen sicher und wirtschaftlich dimensioniert werden.
In Deutschland sind die DIN EN ISO 17892-Reihe für spezifische Laborversuche und die DIN 4020 für geotechnische Untersuchungen maßgebend. Die Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke erfolgt nach DIN 18196. Diese Normen sind für die Genehmigungsplanung in Dresden verbindlich.
Im Labor werden vor allem die quartären Elbkiese und -sande, die bindigen Auelehme und -tone sowie die Lösslehme der Hanglagen analysiert. Auch Verwitterungsböden des Kreidesandsteins sind häufig Gegenstand von Untersuchungen, da ihre Eigenschaften stark variieren können.
Die Bestimmung der Atterberg-Grenzen ist immer dann erforderlich, wenn bindige Böden wie Auelehme anstehen. Sie charakterisieren die Plastizität und das Schrumpf- sowie Quellverhalten des Bodens. Diese Parameter sind entscheidend für die Beurteilung der Tragfähigkeit und der Verformungsempfindlichkeit bei wechselnden Wassergehalten.
Wir betreuen Projekte in Dresden und seinem Großraum.